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Sonntag, den 13. Mai 2012 um 14:06 Uhr |
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Hier fast alle Mitglieder der WLS e.V. 2012
Dank an den Fotografen Klaus Siegwald! |
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Sonntag, den 27. Dezember 2009 um 01:50 Uhr |
Über 75-jährige Tradition bei der Wassersportvereinigung am Langen See
Die heutige Wassersportvereinigung am Langen See e.V. wird unter dem Namen „Vereinigte Wassersportfreunde am Langen See“ 1933 gegründet. Gründungsstätte ist das Lokal Waldidyll.
Die anfänglichen Erfolge und Anstrengungen werden durch den 2. Weltkrieg nahezu zunichte gemacht. Nach dem Krieg beginnt daher zunächst ein zweiter Aufbau von Booten und Gebäuden.
In der Chronik des Vereins werden die ersten seglerischen Erfolge in den 50er Jahren erwähnt:
1953 wird Erich Gollnick O-Jollen - Meister DDR
1953 und 1954 wird Bringfried Kortze Jugendvizemeister
Diese ersten Erfolge werden durch eine lange Reihe fortgesetzt. Im gleichen Jahr wird der Name des Vereins in SG Grünau II geändert. 1955 wird der Verein zunächst aus dem Vereinsregister in Berlin Charlottenburg gestrichen. 1990 wird die WLS e.V. als Rechtsnachfolger der SG Grünau II bestätigt.
Es folgt eine Zeit, in der neben der sportlichen Tätigkeit des WLS e.V. die baulichen Anlagen und die Freiflächen nach und nach erneuert und umgestaltet werden:
1998 - 2000 Neubau der Steganlage,
2002 - 2004 Modernisierung der Messe
1999 Erneuerung der sanitären Anlagen
Seit 2005 führt der Verein den Jugendmastercup für Cadet, 420er und Laser-Radial durch.
In diesem Jahr wird diese Veranstaltung erstmals als Wertungsfahrt der Berliner Meisterschaft für Cadet und Teenys durchgeführt.
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Sonntag, den 20. Dezember 2009 um 22:21 Uhr |
Es begann im Jahr 1933...
von Klaus Dallibor

Das ehemalige Restaurant „Wald-Idyll“, südlich der heutigen Fährstelle „Zum Seeblick“ in Schmöckwitz gelegen, war am 17. November 1933 Schauplatz der Vereinsgründung
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Donnerstag, den 25. Februar 2010 um 11:14 Uhr |
75 Jahre Wassersportvereinigung am Langen See e.V.
von Peter Krause
Am 17. November 1933 gründeten etwa 40 Segler und Angler, die bis dahin eine mehr oder minder lose Interessengemeinschaft gebildet hatten, in Berlin-Schmöckwitz die „Wassersport- Vereinigung ‚Waldidyll’“, genannt nach dem gleichnamigen Wirtshaus.
Es ist zu vermuten, dass diese Gründung eine Folge der Machtübernahme durch die Nazipartei war und unter politischem Druck stattfand, denn eine unorganisierte Gemeinschaft ließ sich schlecht in das neue System von gleichgeschalteten Organisationen einordnen. Diese Vermutung stützt sich auf wenige überlieferte Protokolle, in denen zum Beispiel die Funktionsbezeichnung „Vereinsvorsitzender“ handschriftlich durch „Vereinsführer“ ersetzt wurde. Versammlungen schloss man fortan statt mit „Goode Wind ahoi“ oder „Sport frei“ mit einem „Siegheil auf unseren Führer Adolf Hitler“.
Der Verein wurde am 10. April 1934 unter der Registernummer 7434 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen und am 18. April 1934 im Amtsblatt für den Landespolizeibezirk Berlin öffentlich angezeigt. Gründungsvorsitzender war Rudolf Nagel, der monatliche Beitrag betrug 50 Pfennig. Im Juli 1936 nannte sich der Verein in „Wassersportvereinigung am Langen See e.V.“ um. Vorsitzender war jetzt Herbert Jacob. Seit dem 14. Mai 1934 ist der Verein Pächter des noch heute genutzten Grundstücks. Der erste Pachtvertrag wurde mit dem Preußischen Staat, vertreten durch den Landesforstmeister Mönnig für den Regierungsbezirk Potsdam, abgeschlossen. Der vereinbarte jährliche Pachtzins belief sich auf 252 Reichsmark.
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Donnerstag, den 25. Februar 2010 um 11:30 Uhr |
Entwicklung nach dem Krieg
Die „Sportgemeinschaft Grünau II” von 1953 bis 1990
von Herbert Both
Die politische Entwicklung nach Ende des 2. Weltkrieges hatte massive Auswirkungen auch auf den Sport. So war der Neuanfang im Osten Deutschlands geprägt von der allumfassenden Unterordnung unter die Doktrin der SED. Die nach dem verheerenden Krieg langsam wieder erwachenden Sportvereine hatten sich im Rahmen einer sogenannten demokratischen Sportorganisation neu zu formieren. Der Anschluss der Vereine an Betriebe oder Verwaltungen sollte eine enge Verflechtung mit der arbeitenden Bevölkerung bringen und damit eine solide Grundlage für die Teilnahme breiter Bevölkerungsschichten am Sport erhalten.
In der Folge entstanden Betriebssportgemeinschaften, die vorhandenen Sportgemeinschaften sollten darin aufgehen. Diese Entwicklung verlief jedoch nicht so reibungslos wie erwartet. Es gab immer wieder Rückschläge, denn auch die Betriebe hatten in den 50er Jahren mit ungeheuren Problemen zu kämpfen, so dass der Sport teilweise für sie zunächst sekundäre Bedeutung hatte. Dieser Umstand war auch für die weitere Entwicklung der WLS ausschlaggebend. Zunächst sollte unsere Sportgemeinschaft von der staatlichen Handelsorganisation (HO) übernommen werden. Dies kam dann aber nicht zustande. Dafür wurde in Absprache mit den übergeordneten Institutionen im Juni 1953 unter Führung der Tourensegler Grünau, Gründungsmitglied des „Freien Seglerverbandes“ aus der Kaiserzeit, die „Sportgemeinschaft Grünau“ (SGG) gegründet. Die Tourensegler waren unsere Objektnachbarn.
Unsere WLS gehörte als Gruppe II dazu, ebenso die Segler von „Aegir“ aus Müggelheim als Gruppe III und die Ruderer in Grünau vom Objekt Regattastraße. Damit war am 15. Juni 1953 mit der SGG - bezogen auf die damalige Zeit - die größte Wassersportlergemeinschaft entstanden. Tatsächlich war dies ein Glücksgriff, denn die SGG hatte fast 600 Mitglieder, verteilt auf vier Objekte, und war damit als Betriebssportgemeinschaft wenig interessant. Wir erhielten als Gruppe II keine Zuwendungen vom Trägerbetrieb, mussten uns im Gegenzug aber auch nicht an Vorgaben von der Leitung des Betriebes halten – für die damalige Zeit ein besonderes Privileg.
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