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Dienstag, den 23. Februar 2010 um 16:28 Uhr |
Rationalisierung beim Auf- und Abslippen
von Werner Knoll
| Der Transport der Slipwagen außerhalb der Geleise der Slipanlage war jahrelang körperlich schwere Arbeit, an der meist fünf bis sechs Personen beteiligt waren. Nicht zuletzt hinterließen die Eisenräder der Wagen auch ärgerlich tiefe Spuren im Rasen.
Vor drei Jahren aber haben wir nun endlich die genial-einfache Idee unseres Vereinsmitgliedes Peter Vogel in die Tat umgesetzt: Jeder Slipwagen erhielt zwei luftbereifte Räder, die über Steckachsen mit wenig Aufwand angebracht werden können. Genau so einfach lassen sie sich auch wieder entfernen. An der Zugöse des Slipwagens wird mit einer einfachen Hub- und Lenkeinrichtung, quasi eine Mini-Hubplattform, der Wagen angehoben und danach über die leicht laufenden Räder zum Zielpunkt geführt.
Auf diese Weise kann eine Person die kleinen Wagen bewegen, für die größeren sind zwei, höchsten drei Personen notwendig – und sowohl Rasen als auch Rücken werden geschont. Die Umsetzung der Idee übernahm der Verfasser. In der Zwischenzeit haben fast alle Slipwagen Räder erhalten.
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Die selbstkonstruierte Mini-Hebebühne erleichtert zusammen mit den luftbereiften Rädern enorm das Slippen der Boote (Foto: Klaus Dallibor)
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